Story

Ein Safran Märchen

Die Geschichte von Sari-Safran beginnt in Moskau - wo sich Anush und Urs kennenlernen. Sie Armenierin, er Schweizer. Ihre Liebe zu Armenien führt sie jedes Jahr in dieses prächtige Land, das von starker Arbeitslosigkeit geprägt ist. Wie kann man ihnen helfen? Die Idee Safran anzubauen, wird geboren.

Ein Safran Märchen

Jeden Sommer reisen Anush und Urs nach Armenien - zu den Wurzeln von Anush. Dort gibt es wunderbare Landschaften, eine reiche Kultur und eine prägende Geschichte. Aber es gibt auch unzählig viele arbeitslose Frauen.

So fragen sich die beiden: Wie kann man ihnen Arbeit geben? Wein anbauen? Es fehlt an Know-how - und vor allem an Wasser. Die Idee Safran anzubauen wird geboren. Denn Safran schmeckt nicht nur wunderbar, sondern gedeiht auch auf kargen Böden.

Urs und Anush gründen Sari-Safran, zusammen mit einem guten Freund. Die Idee wird konkret: hochwertiger Safran, biologisch produziert für den Schweizer Markt. Das ist ein Ziel. Das zweite, ebenso wichtig: Die Helfer sollen fair bezahlt und ihre Familien aktiv unterstützt werden.

 

Nachhaltig, geheimnisvoll und sozial

Safran gilt als das geheimnisvollste Gewürz der Welt. Seine tiefrote Farbe zieht selbst Spitzenköche in seinen Bann. Wie entsteht er, was ist sein Geheimnis?

Purer Safran, im Labor geprüft: Seine tiefrote Farbe hat der Sari-Safran, weil er zu 100 Prozent aus Narbenästen besteht – ohne die hellgelben Griffel oder andere Bestandteile. Zwei bis drei Tage lang werden die Fäden getrocknet. Nicht in einem Ofen, sondern in einem leicht geheizten Raum. So bleiben Crocin, Picocrocin und der Aromastoff Safranal maximal erhalten.

Safran, Kategorie 1: Die Einstufung als Kategorie-1-Safran ist dem Ernten vor Sonnenaufgang, der sorgfältig Verarbeitung und der langsamen Trocknung geschuldet. Der Aufwand lohnt sich. Im Spätherbst 2018 erreicht die erste volle Ernte die Schweiz, wird hier behutsam gelagert und abgepackt. Sari-Safran ist Safran für höchste Ansprüche, das bestätigen auch Spitzenköche. Ja, die Liebe, die Sorgfalt, die drinstecken, spielen dabei eine Rolle. Das Wichtigste aber ist, er bereitet viel Freude: den ProduzentInnen und HelferInnen, den KöchInnen und den GeniesserInnen.

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